Sonntag, 11. Januar 2015

Gottwald, Josefine: Zwischen Steppe und Sternenhimmel

 - Pferdeabenteuer in aller Welt - 
- siehe Rezension unter Litterae-Artesque - 


Nein, dies ist kein Dresden - Buch. Aber geschrieben wurde es von einer Dresdnerin und sei deswegen hier kurz vorgestellt. Josefine Gottwald heißt die Autorin, man findet sie unter http://www.josefinegottwald.de und sie schreibt unter http://www.elbmargarita.de/ensemble/. Interessant, zum Beispiel für Fantasyfans ist sicherlich auch der eintrag bei lovelybooks.de

Hier nun ein Pferdebuch und das ist ganz bestimmt nicht nur für Mädchen vorgesehen:

"Sprudelnde Geysire, brennender Wüstensand, steile Klippen am Fjord und die unendlichen Prärie Nordamerikas sind nur einige Orte, die wie geschaffen sind für spannende Abenteuer hoch zu Ross. Acht junge Reiter aus unterschiedlichen Ländern erleben auf dem Rücken ihrer Pferde brenzlige Situationen, müssen schwierige Aufgaben bewältigen und vor allem eins:Mutig sein und auf sich selbst vertrauen! Dann kann fast alles gelingen." (Buchrücken)

Die Illustrationen stammen übrigens von Sandra Mahn.
Vielleicht entsteht hier auch mal eine Seite über Dresdner Autoren.  Dann ist Josefine, die ich auf der SCHRIFTGUT 2014 kennen lernen durfte, bestimmt mit dabei.

► ALWIS - VERLAG / Dresden 2014 / ISBN: 978-3-938932-39-1 / 98 Seiten / LITT-ART

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Samstag, 10. Januar 2015

Stresow, Matthias: Dresden entdecken...

... der Stadtführer für Kinder. Vom Matthias STRESOW

"Wie viele Brücken gibt es in Dresden? Was hat es mit dem 'Daumenabdruck Augusts des Starken' auf sich? Welche Museen und Theater bieten Besonderes für Kinder? Wohin fährt die Raddampferflotte? Und wo gibt es das leckerste Eis? Auf in das Stadt-Abenteuer Dresden! Matthias Stresow, seit vielen Jahren als Kinder-Stadtführer mit der Straßenbahn 'Lottchen' in Dresden unterwegs, nimmt die jungen Leser des Buches mit auf eine aufregende Entdeckungsreise und verrät auch Vergangenes, Verstecktes und Verlorenes. Ein Stadtführer mit spannenden Geschichten, Rätseln, Spielen und Ausschneidebögen - für alle Dresdner Kinder und ihre zahlreichen jungen Gäste von überall her. Lust auf mehr Stadt-Abenteuer für Klein und Groß? Berlin, Potsdam, Köln, Düsseldorf ... warten schon!" (amazon)

Liest man die Kundenrezensionen, dann ist das wohl ein feines Geschenk für Gastkinder im Alter von 9 - 11 Jahren. unter Flurfunk-Dresden erfahren wir mehr über Matthias Stresow.

DNB / Verlag Nicolai Berlin / 3.2011 / ISBN: 978-3894793159 / 80 S. / LITTART

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Freitag, 9. Januar 2015

Stresow, Matthias: Ludwig Renn in Dresden

Im Gegensatz zu Erich Kästner ist der ebenfalls in Dresden geborene Ludwig Renn nicht annähernd so bekannt geworden. Er schrieb mehrere autobiografische Bücher, zum Beispiel ADEL IM UNTERGANG und auch Kinderbücher wie NOBI. Zu DDR-Zeiten war er als ehemaliger Kämpfer in den Internationalen Brigaden in Spanien wesentlich mehr bekannt. Matthias Stresow bringt ihn mit diesem Büchlein in Erinnerung.

"Ludwig Renn (eigentlich Arnold Friedrich Vieth von Golßenau) hat auf dem Höhepunkt seines literarischen Schaffens und der politischen Akzeptanz nach 1945 nie im Brennpunkt des Interesses in Dresden gestanden. In seiner Heimatstadt, die er zum Gegenstand dreier autobiografischer Werke machte, ist die Erinnerung an den Dichter verblaßt, doch es existieren noch zahlreiche Orte seiner Biografie, denen hier nachgegangen wird. Ludwig Renn hinterließ uns eine kritische Darstellung des Adels und Militärs in seiner Heimatstadt Dresden." (Dresden-Buch / Klappentext)




Scheinbar ist das Büchkein vergriffen, denn der Hellerau-Verlag existiert nicht mehr.

DNB / Hellerau-Verlag / Dresden 2004 / ISBN: 978-3-910184-72-5 / 64 S. / LITT-ART

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Donnerstag, 8. Januar 2015

Stresow, Matthias: Auf den Spuren Erich Kästners...

... in Dresden. Etwas was ich selbst schon lange einmal tun wollte: Mit dem Fotoapparat den Spuren Matthias Stresow heraus. 
eines, wenn nicht gar dem bekanntesten deutschen Kinderbuchautoren zu folgen. Im Sandstein-Verlag kam eine neue Auflage des schmalen Bandes von

"Bekanntester Dresdner, einer der meistgelesenen deutsch­sprachigen Autoren, Moralist, Anwalt der Kinder. Viele Titel verdient Erich Kästner, der 1899 in Dresden zur Welt kam. Als junger Erwachsener verließ er seine Geburts­stadt, um in Leipzig zu studieren. Mit Berlin fand er eine neue Heimat. Er erlebte den aufkommenden National­sozialismus und wurde eins seiner zahlreichen Opfer. Seine Bücher landeten als undeutsche Literatur auf dem Scheiter­haufen, und eine Inhaftierung war täglich zu erwarten. Die Nachkriegs­wirren machten ihn zum Münchner. Während dieser Zeit erschien sein Kindheits­roman »Als ich ein kleiner Junge war«, eine Hymne auf »sein« Dresden, aber auch eine kritische Sozial­geschichte. Als 75-Jähriger starb Kästner in München, wo er auch beigesetzt wurde." (Verlags- und Klappentext)

Auf 63 Seiten folgt der Autor dem Dichter und Schriftsteller kreuz und quer durch Dresden. Mit vielen Fotos ist das Bändchen versehen. Es macht bestimmt Lust auf: Als ich ein kleiner Junge war.

Erich Kästner Museum
DNB / Sandstein Verlag / Dresden 2014 / ISBN: ISBN 978-3-95498-140-3 / 63 S. / LITT-ART

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Montag, 5. Januar 2015

Weteschnik, Martin: 7 Stunden


Mit diesem Post möchte ich einmal zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Zum einen geht es
natürlich um das im Titel angegebene Buch des Martin Wetschnik, 7 Stunden, welches ich noch nicht gelesen habe, dies aber vermutlich einmal tun werde.

Es geht um die Tschirnhauslegende. "Angsterfüllt sitzt ein junger Mann im Halbdunkel einer Blockhütte und schreibt. Sein Stift hastet über das Papier. Zuvor musste er auf dramatische Weise erfahren: In nur sieben Stunden kann sich die ganze Welt verändern. Die "Tschirnhauslegende" prophezeit die Apokalypse für den Fall, dass die durch den Dresdner Universalgelehrten Ehrenfried Walther von Tschirnhaus einst getrennten Hälften eines rätselhaften Papiers wieder zusammenfinden. Die beiden mit einem Zahlencode versehenen Fragmente sind der Schlüssel zur Öffnung eines kunstvollen Silberbergs, geschaffen durch den Hofjuwelier August des Starken, Johann Melchior Dinglinger. In diesem verschollenen Kabinettstück soll etwas verborgen sein, das unser aller Schicksal bestimmen kann."  Quelle

Martin Wetschnik geht zurück in der Zeit bis zum Wirken der sogenannten Goldfasane des Königs, zu diesen zählen der Porzelanmacher Böttcher und der Goldschmied Dinglinger. Es wird wohl im Vandenbergschen Sinne "archäologisch" fantastisch, wenn man auf der ► Webseite des Autors die Leseprobe liest oder die Buchbesprechung von Josefine Gottwald unter ► elbmargarite.de. Der Roman wird ja auch mit Sience Fiction beschrieben.

Die Seite Elmargarita.de möchte ich hier gleich mal besonders hervorheben, dies wäre dann die zweite Klappe. Von der Dresdner Autorin Josefine Gottwald erfahrt ihr mehr auf ihrer ► Webseite.




http://www.elbmargarita.de/2014/12/auf-den-spuren-der-tschirnhauslegende/


Quelle
Martin Wetschnik ist Autor des ► Dresdner Buchverlages, da erschien auch "7 Stunden". Der in Frankfurt am Mein geborene 55jährige Autor hatte bisher Sachbücher, zum Beispiel über Schach, geschrieben und hat sich nun ganz der Belletristik zugewandt, wie es über ihn auf seiner ► Webseite heißt.

DNB / Dresdner Buchverlag / Dresden 1.2013 / ISBN: 978-3-941757-40-0 / 310 S.

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Donnerstag, 1. Januar 2015

Böttcher, Hans-Joachim: Christiane Eberhardine

Eine Biografie aus dem Dresdner Buchverlag.

"Sie gehörte nicht zu den großen Frauen, die politische Geschichte machten. Geführt von ihrem Gewissen, widersetzte sie sich – in der entscheidendsten Phase des sächsisch-wettinischen Großmachtstrebens – lediglich charakterfest den religiös-politischen Bestrebungen ihres Gemahls. Ungewollt wurde sie dadurch für den Adel sowie die Geistlichkeit, aber auch die gesamte evangelisch-lutherische Bevölkerung Sachsens zu einem wichtigen Faktor der Religionspolitik, ja, zu einem Symbol des Widerstandes gegen eine befürchtete Rekatholisierung des Landes.

Heute, in einer Zeit, wo Charakterfestigkeit und christlicher Glaube kaum noch gefragt sind, gerät sie allerdings in Gefahr, vergessen zu werden: Christiane Eberhardine, Prinzessin von Brandenburg-Bayreuth, Kurfürstin von Sachsen und Königin von Polen – Gemahlin August des Starken." (Werbetext)

Der Historiker Hans-Joachim Böttcher hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Erinnerung an bedeutende Frauengestalten in Biografien zu erhalten bzw. zu erneuern. Auf ihn aufmerksam wurde ich auf den Historiker auf der SCHRIFTGUT - Büchermesse in Dresden.

Dr. Albert Prinz von Sachsen, hat ein Geleitwort zu dieser Biografie geschrieben.


"Hans-Joachim Böttcher, geboren 1947 in (Bad) Düben, hat bis 2008 als Denkmalpfleger im öffentlichen Dienst im nordsächsischen Raum gewirkt. Bis dahin trat er schon 22 Jahre mit Veröffentlichungen über die Geschichte von Denkmalen sowie zu speziellen historischen Themen des mitteldeutschen Raumes in die Öffentlichkeit. Mit dem Eintritt in den Vorruhestand intensivierte er seine Autorentätigkeit und hat sich seitdem als Verfasser von Biografien profiliert." (Weiter geht es hier)

DNBDresdner-Buchverlag / Dresden 2011  / ISBN: 978-3-941757-25-7 / 352 Seiten

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