Freitag, 29. November 2013

Dresdner Notiz: David Maddox´ & Aki & Nibi


David Maddox
DIE POLARABENTEUER VON 
AKI & NIBI

Es ist wohl nun bald soweit und das lang ersehnte Buch über die Abenteuer von
Nibi und Aki, zwei Eskimozwillinge wird uns erreichen. Ich durfte schon einmal einen Blick hineinwerfen und war begeistert. Jeden Sommer verbringen die beiden Kinder bei ihrem Großvater in der Arktis. Jeder Sommer ist ein Kapitel. In jedem Sommer lernen sie etwas Anderes, etwas Neues. Jedes Kapitel endet mit einer wichtigen arktischen Überlebensweisheit.

Eine heist zum Beispiel:

Gute Angewohnheiten machen das Leben einfacher.
Schlechte Angewohnheiten machen das Leben schwieriger.
Anmerkung von mir:
Lesen ist ein gute Angewohnheit.
 
BALD IST ES SOWEIT!

Geschrieben hat das Buch der Dresdner Sprach- und Kampfkunstlehrer (Kung Fu) David Maddox. Der war nämlich selbst auf einem langen Marsch in der Arktis unterwegs und weiß, wovon er spricht. Davon habe ich schon einmal berichtet. Mehr könnt ihr ► hier lesen. Es wird spannend...

© URDD

Dresdner Geschichtsbuch XII

noch nicht in meinem Bestand
Herausgegeben vom ► Stadtmuseum Dresden im
DZA Druckerei zu Altenburg 2007


Redaktion: Friedrich Reichert
Mit Beiträgen von Barbara Bechter, Dietrich Conrad, Rudolf Eichner, Erhard Frommhold/Gerlint Söder, Maike Günther, Klaus-Dietmar Henke/Christiane Schmitt-Teichert, Thomas Kübler, Friedrich Reichert, Heidrun Reim, Gudrun Schaarschmidt/Winfried Gensch, Johannes Schmidt

Inhalt:
  • Königskette der Bogenschützen-Gesellschaft zu Dresden
  • Der Gräflich Brühlsche Garten zu Friedrichstadt
  • Die Dresdner Festungsbau-Gefangenenanstalt
  • Dresdner Krankenhäuser im 19. Jahrhundert
  • Briesnitz
  • Zoo in der Großstadt
  • Stadtgespräche
  • Expressionismus in Dresden
  • Die städtische Kunstsammlung in den Jahren 1924 bis 1933
  • Die dramatische Dekade (1940er Jahre)
  • Ausstellungen in der Stadthalle 1946 bis 1965
  • Das Eingabenwesen in den 70er und 80er Jahren 
  ► DNB / DZA Druckerei / Altenburg / 2007 / ISBN:   / 312 S. / LITT-ART  

© URDD

Dienstag, 26. November 2013

Dresdner Geschichtsbuch XI

Herausgegeben vom ► Stadtmuseum Dresden im
DZA Druckerei zu Altenburg 2005

Redaktion: Friedrich Reichert
Mit Beiträgen von Friedemann Arnold/Claus Gutekunst/Walter Albeshausen/Horst Seifert, Barbara Bechter, Hans Brunner, Klaus-Dieter Graage, Christel Hermann, Konstantin Hermann, Anett Hillert, Günter Jäckel, Friedrich Reichert, Waldtraut Schrickel, Heinz Schulz, Heidrun Wozel

Inhalt:
  • Altes Dresden in Stadtmodellen
  • Goethe und Schiller in Dresden
  • Dresdner Originale
  • Das Pferd in der Dresdner Stadtgeschichte
  • Langebrück
  • Alltagsleben von Schülern und Studenten 1828 bis 1890
  • Der Blüherpark
  • Die Herstellung von militärischem Bedarf 1900 bis 1920
  • Die Geschichte der Dresdner Freibäder
  • Verlorenes Dresden um den Georgplatz
  • Ehrenbürger der Stadt Dresden
  • Schmiedeeiserne Gartenzäune und Ziergitter
 ► DNB / DZA Druckerei / Altenburg / 2005 / ISBN:  3-936300-21-6 / 335 S. / LITT-ART  

© URDD 

Sonntag, 24. November 2013

Dresdner Geschichtsbuch X

Herausgegeben vom ► Stadtmuseum Dresden im
DZA Druckerei zu Altenburg 2004

Redaktion: Friedrich Reichert
Mit Beiträgen von Hartmut Ehrhardt, Klaus-Dieter Graage, Christel Hermann,Thomas Kübler, Arndt Lorenz, Friedrich Reichert, Lutz Reike, Manfred Schubert/Rainer Bursche/Wolfgang Schaller, Gert Scykalka, Gunda Ulbricht, Thomas Widera

Inhalt
  • Die zehn Gebote von Hans dem Maler
  • Die Fähren zwischen Söbrigen und Niederwartha
  • Kleinzschachwitz
  • Juden in Dresden
  • Das Pferd in der Dresdner Stadtgeschichte
  • Die Geschichte des Dresdner Landhauses
  • Dresden verpackt. Ein Streifzug durch Alltagskultur
  • Die Dresdner Stadtverwaltung als Herrschaftsinstrument der KPD/SED 1945 bis 1949
  • Die Oberbürgermeister Gute, Schill und Berghofer
  • Das Kabarett „Die Herkuleskeule“
  • Luftkrieg gegen Dresden 1944/45
DNB / DZA Druckerei / Altenburg / 2004 / ISBN: 3-936300-17-8 / 311 S. / LITT-ART  

© URDD

Findeisen, K.A.: Der Goldene Reiter...

Der goldene Reiter und sein Verhängnis
Informationen zum historischen Roman Kurt Arnold Findeisens.

Klappentext:

"In seiner breit angelegten Romanchro­nik über das Zeitalter ► Augusts des Starken, die ► Kurt Arnold Findeisen unter dem Eindruck des Untergangs der Stadt Dresden im zweiten Welt­krieg schrieb, läßt er vor dem Leser jene gewitterschwüle Zeit, die der bür­gerlichen Revolution des 18. Jahrhun­derts vorausging, wiedererstehen. Eine ganze Kavalkade von goldenen Rei­tern jagt auf den Seiten dieses Buches, das zu den erfolgreichsten Werken des Autors gehört, ihrem Verhängnis ent­gegen. Neben dem König und seiner Mätresse, der unglücklichen ► Gräfin Cosel, und dem allmächtigen ► Minister Brühl stehen als Vertreter des Volkes der Baumeister ► Matthäus Daniel Pöppelmann, dem die Nachwelt das archi­tektonische Wunder des Zwingers ver­dankt, der Bildhauer ► Balthasar Permoser, der Goldschmied ► Johann Mel­chior Dinglinger, der Erfinder des Porzellans, ► Johann Friedrich Böttger, der Orgelbauer ► Silbermann, die dem verhängnisvollen Treiben der Hofge­sellschaft die Stirn bieten. Sie sind es, die jene künstlerischen Leistungen vollbringen, vor denen wir heute be­wundernd stehen."

 Die vier Godfasane hat man sie genannt: den Pöppelmann, den Dinglinger, den Permoser und den Böttcher. Auch wenn nur der Dinglinger mit Gold arbeitete, alle drei spülten Gold in die Kammern des Kurfürsten. Wer kennt nicht das Weiße Gold, welches aus Meißen stammt?

© KaratekaDD
Dieser Roman ist ein wunderbarer Einstieg in die Geschichte Dresdens. Mit dem Wissen daraus im Hintergrund betritt man die kurfürstliche Schatzkammer, das Grüne Gewölbe im Residenzschloss, mit ganz anderen Augen. Kein Katalog kann dies ersetzen, aller höchstens begleiten.

 Der Goldene Reiter, fotografiert vom Turm der Frauenkirche im September 2013.


► Kurt Arnold Findeisen in der DNB
DNB / Verlag der Nation / Berlin 1954 / 13-1990 / ISBN: 3-373-00451-9 / 304 S. / LITT-ART

© URDD


Samstag, 23. November 2013

Findeisen, K.A.: Flügel der Morgenröte

Ein historischer Roman, der die Zeit von 1812 - 1851 in Dresden umfasst. 


Im Klappentext des Schutzumschlages finden wir die folgende Einführung:

Mehr als hunderttausend Leser hat der preisgekrönte Roman von KURT ARNOLD FINDEISEN „Der Goldene Reiter und sein Verhängnis" gefunden. „Glanz und Elend einer unsterblichen Stadt" hieß der Untertitel dieses Buches, und um Glanz und Elend derselben Stadt geht es auch n dem neuen Roman Findeisens. Wieder zeichnet der bekannte Autor ein denkwürdiges Bild seiner sächsischen Heimal und insbesondere Dresdens, diesmal aus der Zeit zwischen 1812 und 1850.
Gustav Sinnngrüns kindliche Abenteuer mit springenden Rossen bilden den Auftakt. Wir erleben die Ankunft Napoleons in der sächsischen Residenz und den Auszug seiner Heeresmassen zum verhängnisvollen Feldzug nach Rußland, verfolgen den Verlauf der Befreiungskriege und die "Rückkehr der Perücke". Unter diesen Erlebnissen und Erlahrungen reift der junge Gustav Sinngrün zum Mann, gefährdet durch die dumpfe, Spießbürgerliche Atmosphäre des biedermeierlichen Dresdens, aber gefördert von ungewohn­ten Gefährten. Da ist Fürst Putjatin, der wunderlich-gütige Sonderling und letzter Vertreter der barocken Vergangenheit, dann Freund Julius, der als Freiwilliger mit den Lützowern ins Feld gezogen ist, später der Professor Andreas Schubert, der große Techniker, an dessen Seite er beim Bau der ersten Dampfschiffe und Lokomotiven in Deutschland und bei der Errichtung der Göltzschtalbrücke mitwirkt und schließlich findet "Gustel" zu Männern wie Richard Wagner, Gottfried Semper und August Röckel. Sie alle helfen ihm, in der stickigen Luft des Vormärz in der Auseinandersetzung  mit den Kräften der Reaktion den Weg zu beschreiten, der die Morgenröte einer besseren Zukunft verbirgt.
In die bewegte Handlung sind ferner verflochten die Schicksale der Komponisten Carl Maria von Weber und Robert Schumann sowie dessen Frau Clara Wieck, der Maler Caspar David Friedrich und Ludwig Richter, der Dichter Ludwig Tieck und Karl Gutzkow, des Arztes, Gelehrten und Malers Carl Gustav Carus; kurz, aller Persönlichkeiten, die in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts im Dresdner Kulturleben eine Rolle spielten.So wird auch dieser Roman, der als Geschichte Gustav Sinngrüns begann, zu einem großen kulturhistorischen Gemälde einer unsterblichen Stadt.

Dem gibt es nichts mehr hinzuzufügen außer natürlich die umfangreichere und bebilderte "Rezension" auf LITTERAE - ARTESQUE. zum Blog


Weitere Bücher ► Findeisens finden sich auf dieser ► Webseite.

► Kurt Arnold Findeisen in der DNB
DNB / Verlag der Nation / Berlin / 1-1956 / ISBN: ohne / 411 Seiten / LITT-ART

© URDD



Freitag, 22. November 2013

Dresdner Geschichtsbuch IX

Herausgegeben vom ► Stadtmuseum Dresden im
DZA Druckerei zu Altenburg 2003

Redaktion: Friedrich Reichert
Mit Beiträgen von Barbara Bechter, Dieter Härtwig, Christel Hermann, Gisela Hoppe, Eva Köllnberger/Horst Richter, Gisbert Porstmann, Friedrich Reichert, Birgit Sack, Karsten Schlinzig, Volker Witt, Heidrun Wozel

Inhalt
  • Die Dresdner Ratsmusik
  • Palais und Garten der Gräfin Moszinska
  • Speisen und Getränke auf den Dresdner Volksfesten im 18. und 19. Jahrhundert
  • Dresdner Ziegeleien
  • Dresdner Polizeigeschichte
  • Geschichte des Stadtteiles Dölzschen
  • Die Dresdner Stadtverwaltung 1933 bis1945
  • Justizorte in Dresden
  • Oberbürgermeister Walter Weidauer
  • Die Neugründung der Städtischen Galerie Dresden
  • Aufbau der Stadt Dresden 1945 bis 2002
DNB / DZA Druckerei / Altenburg / 2003 / ISBN: 3-936300-10-0 / 312 S. / LITT-ART  

© URDD

Mittwoch, 20. November 2013

Dresdner Geschichtsbuch VIII

Herausgegeben vom ► Stadtmuseum Dresden im
DZA Verlag für Kultur und Wissenschaft 2002

Redaktion: Friedrich Reichert
Mit Beiträgen von Ullrich Amlung, Reinhardt Eigenwill, Klaus-Dieter Graage, Jochen Hänsch, Christel Hermann, Gisela Hoppe, Christian Kunath, Anita Maaß, Friedrich Reichert, Heidrun Reim, Harald Stäuble/Patricia de Vries, Christel Wünsch

Inhalt
  • Ausgrabungen an der Autobahn 17
  • Dresden während der Regierungszeit des Herzogs und Kurfürsten Moritz
  • Weißig
  • Tierarzneischule und Lehrschmiede Dresden
  • Die alte Prager Straße
  • Zur Geschichte des Dresdner Marktwesens
  • Carl Bantzer und der Goppelner Kreis
  • Die Dresdner Stadtverwaltung 1919 bis 1933
  • Dresdner Schulwesen 1933 bis 1945
  • Oberbürgermeister Friedrichs, Müller und Leißner
  • Dresdner Lebensverhältnisse in den Nachkriegsjahren 1945 bis 1949
  • Wohnen in Dresden-Prohlis 1976 bis 1990

DNB / DZA Verlag / Altenburg / 2002 / ISBN: 3-936300-03-8 / 296 S. / LITT-ART  

© URDD

Dienstag, 19. November 2013

Dresdner Geschichtsbuch VII

Herausgegeben vom ► Stadtmuseum Dresden im
DZA Verlag für Kultur und Wissenschaft 2001

Redaktion: Friedrich Reichert
Mit Beiträgen von Barbara Bechter, Hans Brunner, Wolfram Böhme, Wolfgang Gahn, Christel Hermann, Gisela Hoppe, Katja Kliemann, Helmut Lindner, Friedrich Reichert, Heidrun Reim, Klaus Schillinger, Christel Wünsch

 Inhalt
  • Die Burg unter dem Dresdner Schloss
  • Weichbild und Weichbildsteine von Dresden
  • Leubnitz-Neuostra
  • Der Türkische Garten auf der Plauenschen Gasse
  • Prof. Dr. Otto Richter (1852-1922)
  • August Kühnscherf & Söhne
  • Die Dresdner Stadtverwaltung von 1873 bis 1918
  • Die Kamera- und Photoindustrie in Dresden
  • Oberbürgermeister Hans Nieland und Rudolf Kluge
  • Der Mathematisch-Physikalische Salon
  • Die Vereinigten Eschebachschen Werke
 ► DNB / DZA Verlag / Altenburg / 2001 / ISBN: 3-9806602-5-7 / 288 S. / LITT-ART  

© URDD

Montag, 18. November 2013

Tinsoldier hat den Novemberblues

Aha. Aber aus bestimmten Gründen muss ich dies mal hier im Blog vermerken.
► aus Litterae - Artesque:

November
Wenn welke Blätter taumelnd fallen, 
Melancholie bereitet süßen Seelenschmerz;
Wenn dichte Nebel düster wallen,
Weltschmerz bohrt sich tief in´s Menschenherz
Wenn der Toten wir gedenken,
Und falbes Mondlicht fahl durch Wolken scheint;
Wenn wir tief in Schmermut uns versenken,
Manch´ Menschenkind Verlust beweint

Wenn träge willenlos in Leere wir versinken,
Ob einheitsgrauer Tage Überdruß; 
Hilflos müde müssen wir darin ertrinken
Wie nach des Hypnos lähmend Kuß

© TinSoldier
 
Dresdner Herbst - Räcknitzhöhe
Ich weiß auch nicht, was TinSoldier hat. Der Herbst kann doch so schön sein. Weitere Dresdener Herbstbilder gibt es ► hier 
* * *

Aber was hat TinSoldier mit diesem Blog zu tun? Mal abgesehen davon, dass wir blogmäßig verbandelt sind und dass Dresden auch zu seinen Reisezielen zählt? Ich erklär´s euch. TinSoldier hat da den Schiller aufgenommen, ja den Friedrich, der zeitweise nicht nur einen gewissen Goethe in Weimar besuchte sondern auch die Familie Körner in Dresden. Er muss wohl gerade am DON CARLOS geschrieben haben, als ihm in Körners Gartenhäuschen in Loschwitz gerade nichts einfiel. 
Dazu findet man unter wikipedia folgenden ► Eintrag
Im Sommer und Herbst 1785 entstand auf Körners Bitte im nahe gelegenen Dorf, dem heutigen Stadtteil Gohlis, und nach dem 13. September in ► Körners Weinberghaus in ► Dresden-Loschwitz das Gedicht ► An die Freude für die Tafel der ► Freimaurerloge Zu den drei Schwertern in Dresden. Während seines Aufenthaltes in Loschwitz lernte Schiller im gegenüber der Elbe gelegenen Dorf ► Blasewitz in einem Schankgut die Tochter des Gastwirts, ► Johanne Justine Segedin, kennen, die er später 1797 in ► Wallensteins Lager als ► „Gustel von Blasewitz“ verewigte. 1786 erschien in der zweiten Ausgabe der Zeitschrift ► Thalia die Erzählung Verbrecher aus Infamie. Eine wahre Geschichte, die später unter dem Titel ► Der Verbrecher aus verlorener Ehre veröffentlicht wurde. In der Zeit vom 17. April bis 21. Mai 1787 weilte Schiller in ► Tharandt bei Dresden und vollendete dort im Gasthof zum Hirsch seinen Don Karlos.
Ein paar Fakten zu diesen Fakten findet ihr ► hier.

Das Körner - Schiller Denkmal gegen über dem Schillerhäuschen.
Quelle


Quelle
Bittschrift 

(Untertänigstes Pro Memoria an die Consitorialrat Körnersche weibliche Waschdeputation in Loschwitz,
eingereicht von einem niedergeschlagenen Trauerspieldichter)

Dumm ist mein Kopf und schwer wie Blei, 
die Tobaksdose ledig, 
mein Magen leer - der Himmel sei 
dem Trauerspiele gnädig. 

Ich kratze mit dem Federkiel 
auf den gewalkten Lumpen; 
wer kann Empfindung und Gefühl 
aus hohlem Herzen pumpen? 
...

Den "Rest" findet ihr ► hier.

© URDD
* * *


Sonntag, 17. November 2013

Vonnegut, Kurt: Schlachthof 5...


... oder der Kinderkreuzzug
Meine Rezension zu Kurt Vonneguts autobiografischen Roman
zuerst veröffentlicht unter buchgesichter.de am 01.04.2012
► Rezension unter Litterae Artesque

Ein Amerikaner meldet sich freiwillig zur zur US Army. Er wird mit der 106- Infanteriedivision als Späher während der Ardennenoffensive im Dezember 1944 eingesetzt. Seine Einheit wurde aufgerieben und so kam ► Kurt Vonnegut in deutsche Kriegsgefangenschaft. In dieser erlebte er die Zerstörung Dresdens im Februar 1945. Seine Erlebnisse verarbeitete er in seinem Roman Schlachthof 5 oder der Kinderkreuzzug. (original: Slaughterhouse Five)

Nach dem Zweiten Weltkrieg arbeitete er zunächst als Polizei-Reporter, anschließend als PR-Fachmann und ab 1950 als freier Schriftsteller. Er konnte durch den Verkauf von Kurzgeschichten und Erzählungen an zeitgenössische US-Zeitschriften den Lebensunterhalt seiner Familie sichern und nebenbei in Ruhe seine Romane schreiben.

In seinen letzten Lebensjahren hatte sich der Schriftsteller als erbitterter Gegner der Kriegspolitik von US-Präsident Bush profiliert. (wiki)

Und der voll ausgeschriebene ► Titel lautet: 

SCHLACHTHOF 5 
oder 
Der Kinderkreuzzug 
von Kurt Vonnegut jr. 
einem Deutsch-Amerikaner, der vierten Generation, der jetzt in angenehmen Verhältnissen in Cape Cod lebt (und zuviel raucht), der vor langer Zeit als Angehöriger eines Infanterie-Spähtrupps kampfunfähig als Kriegsgefangener Zeuge des Luftangriffs mit Brandbomben auf Dresden, 'dem Elb-Florenz', war und ihn überlebte um die Geschichte zu erzählen. Dies ist ein Roman, ein wenig in der telegraphisch-schizophrenen Art von Geschichten von dem Planeten Tralfamadore, von wo die Fliegenden Untertassen herkommen. Friede.

► Kurt Vonnegut in der DNB

DNB / Rowohlt TBV / Reinbek / 2010 / ISBN: 978-3-499-25313-3 / 207 S. / LITT-ART

© URDD

Donnerstag, 14. November 2013

Literatwo zum 13. Februar...

Der Blog der LITERATWO, da schreiben ein Münchner und eine Dresdnerin, hat da über den 13. Februar einen interessanten Post heraus gebracht. Diesen will ich euch nicht vorenthalten.
Das Datum wird bestimmt noch mehrfach Grund für neue Beiträge sein.

© Literatwo: Mr. Rail
DRESDEN brennt...   aus ► LITERATWO

Dieses Bild von Mr. Rail aus eben diesem Artikel gefällt mit ausnehmend gut. Darum habe ich es gleich mal hier mit aufgenommen.

© URDD

Dienstag, 12. November 2013

Dresdner Geschichtsbuch VI

Herausgegeben vom ► Stadtmuseum Dresden im
DZA Verlag für Kultur und Wissenschaft 2000

Redaktion: Friedrich Reichert
Mit Beiträgen von Ullrich Amlung, Heinz Fiedler, Christel Hermann, Gisela Hoppe, Eberhard Irmer, Thomas Kübler, Friedrich Reichert, Dietmar Sehn, Holger Starke, Sieglinde Richter-Nickel, Christel Wünsch

Inhalt
  • Eingemeindungen nach Dresden
  • Aus Luben wurde Leuben
  • Malerische An- und Aussichten von Dresden
  • Von der Allgemeinen Städteordnung 1832 bis zur revidierten Städteordnung 1873
  • Glasmachen in Dresden
  • Turnen, Sport und Spiel in Dresden seit 1844
  • Dresdner Schulwesen in der Weimarer Republik 1918 bis 1933
  • Oberbürgermeister Ernst Zörner und Eduard Bührer
  • Lange Nächte in Elbflorenz
  • Dresdner Fayencen aus der Sammlung des Stadtmuseums
  • Katastrophen und Unglücksfälle 1890 bis 1912
  • Diskreter Versand H. Kästner
DNB / DZA Verlag / Altenburg / 2000 / ISBN: 3-9806602-2-2 / 303 S. / LITT-ART  

© URDD

Sonntag, 10. November 2013

Dresdner Geschichtsbuch V

Herausgegeben vom ► Stadtmuseum Dresden im
DZA Verlag für Kultur und Wissenschaft 1999

Redaktion: Friedrich Reichert
Mit Beiträgen von Siegfried Bannack, Matthias Griebel, Christel Hermann, Cornelia Hofmann/Birgit Tradler, Gisela Hoppe, Karl-Heinz Löwel, Matthias Neutzner, Sieglinde Richter-Nickel, Friedrich Reichert, Holger Starke, Christel Wünsch

Inhalt:
  • Stadtverwaltung vom 13. Jahrhundert bis 1832
  • Von der Wetzegrelle zum Theaterplatz
  • Die letzten Elfenbeinbildhauer in Dresden
  • Wohnungsbaugenossenschaften bis zum Zweiten Weltkrieg
  • Klotzsche
  • Oberbürgermeister Wilhelm Külz
  • Albertstadt. Vom Werkstättenareal zum Industriegelände (1873 bis 1952)
  • Eisenbahn in Dresden 1939 bis 1945
  • DDR-Lebensverhältnisse in den 80er Jahre
  • Das Federzimmer Augusts des Starken
  • Die Dresdner Adressbücher
  • Eingemeindungen nach Dresden 1997 bis 1999
DNB / DZA Verlag / Altenburg / 1999 / ISBN: 3-9806602-1-4 / 239 S. / LITT-ART 

© URDD

Dresden - Früher und Heute

Ein DRESDEN - Bilderbuch aus dem
Komet Verlag mit Texten von Claudia Gründig

"70 Bilderpaare in diesem Band dokumentieren Wandel und Kontinuität, machen Dresdner Stadtgeschichte lebendig und bieten Stoff zum Nachdenken über die Zukunft. Die eindeutige Sprache, die die einzelnen Bilderpaare in ihrem Nebeneinander sprechen, ermöglicht den Blick auf eine verborgene Vergangenheit und lässt die Gegenwart in einem neuen Licht erscheinen. Entdecken Sie Dresden, wie es vielfältiger und bemerkenswerter nicht sein könnte - früher und heute.
Ein Buch das nachdenklich macht - Bilder, die uns die Augen öffnen." (aus der Einleitung)


Flughafen Klotzsche
Die einzelnen Kapitel:
  • Rund um Altmarkt und Hauptbahnhof
  • Rund um Neumarkt und Brühlsche Terasse
  • Rund um das Residenzschloss
  • Auf der Neustädter Elbseite
  • Im Osten und Westen der Altstadt


Elbe im Zentrum
Ein wirklich schönes Bilderbuch für Dresdner und solche, die es auch gern wären.

 ► DNB / Komet-Verlag / Köln / 2010 / ISBN:  978-3-86941-064-7 / 160 S. / LITT-ART

© URDD



Samstag, 9. November 2013

Flughafen Dresden

Flughafen Dresden
Geschichte und Gegenwart der Dresdner Luftfahrt

Herausgegeben von der Flughafen Dresden GmbH
unter Leitung von Matthias Neutzner

Zehn Jahre habe ich unmittelbar auf dem Flughafen Dresden Klotzsche arbeiten dürfen. Vater und Großvater waren ebenfalls in Dresden Klotzsche mal beschäftigt. Mein Großvater hatte sogar Anteil im Bereich Triebwerk / Zelle beim Bau des letzten Junkersflugzeuges ► 152. Aber davon später mal in einer richtigen Rezension.

Zum 65. Jahrestag des Flughafens brachte die Flughafen GmBH diesen Sachband heraus. Er behandelt 65 Jhahre Geschichte, beginnend 1913 mit der Luftschifffahrt in Dresden Kaditz und der ersten Fluglinie Dresden  - Hamburg mit Wasserflugzeugen auf der Elbe. Fliegerhorst und Luftkriegsschule, Klotzsche als sowjetischer Luftwaffenstützpunkt, neue zivile Luftfahrt ab 1957 und der geplante Umbau zum neuen Flughafen Dresden.
Dieser Band ist nicht nur für "Flughafen" - Leute interessant.

Quelle

 ► DNB / Sandstein Verlag / Dresden / 2000 / ISBN: 3-930382-43-1 / 252 S. / LITT-ART

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Kunst: Tecumseh, Keokuk, Black Hawk

TECUMSEH   KEOKUK   BLACK HAWK
Indianerbildnisse in Zeiten von Verträgen und Vertreibung

Herausgegeben von
Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Hier handelt es sich um einen Bildband für eine noch bis Februar 2014 laufende Ausstellung mit und über Werken des Dresdner Bildhauers Ferdinand Pettrich. Pettrich, der in Dresden und Rom studierte, weilte in der Mitte des 19. Jahrhunderts mehrere Jahre in den USA und dann in Brasilien. Er porträtierte bekannte Indianerpersönlichkeiten. Seine Werke schenkte er später dem Vatikan, in dessen Ethnologischen Museum kann man die Sammlung besichtigen. Erstmals ist die Sammlung zusammen mit anderen Werken aus anderen Museen im Dresdner Albertinum zu besichtigen.

Eine umfangreicher Beschreibung gibt es ► hier.

Staatliche Kunstsammlungen
Albertinum

DNB / SKS / Dresden / 2013 / ISBN: 978-3-910031-48-7 / 215 S. / LITT-ART

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Niemetz, Gustav: Geschichte der Sachsen

Geschichte der Sachsen 
vom germanischen Stamm bis zum Freistaat

Dieses schmale und informative Geschichtsbuch bringt ein wenig Ordnung in den Sachsenwirrwar. Denn der Begriff führt bisweilen in die Irre. Es waren Sachsen, die vor grauen Zeiten in Brittanien einfielen. Angelsachsen. Dann gibts da die Niedersachsen und sächsische Kaiser gab es auch. Vermutlich aber sind die nicht so ohne weiteres auf die heutigen Sachsen zurückzuführen oder diese nicht darauf zurück. In unserer Geschichte also durchzusehen, hilft dieses Buch.

Von Gustav Niemetz geschrieben informiert das Buch aus dem Oberlausitzer Verlag über:
  • Das Herzogtum Sachsen
  • Angelsachsen 
  • Heinrich I. bis Otto III.
  • Heinrich den Löwe
  • Die Wttiner als Grafen und Kurfürsten
  • Napoleon in Sachsen
  • und vieles mehr...
DNB / Oberlausitzer Verlag / Spitzkunnersdorf / 1999 / ISBN: 3-933-827-05-1 / 144 S. / LITT-ART

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Kästner, Erich: Als ich ein kleiner Junge war

Quelle
Vielleicht ist das ja nicht so sehr bekannt, aber Erich Kästner hat seiner Geburtsstadt Dresden ein Denkmal gesetzt. Natürlich in Buchform.

Erich Kästner, (* 23. Februar 1899 in Dresden; † 29. Juli 1974 in München), bekannt vor allem durch seine Kinderbücher
  • Emil und die Dedektive
  • Das doppelte Lottchen,
  • Pünktchen und Anton,
  • Das fliegende Klassenzimmer
  • und viele andere,

schrieb 1957 ein autobiografisches Kinderbuch. Es richtet sich auch ausdrücklich an Kinder, da er diese immer wieder mit "liebe Kinder" anspricht. Liest man diese Autobiografie vergleichend mit den anderen Kinderbüchern, dann wird man manches wieder erkennen.
Kästner erzählt bis ungefähr zu seinem 15. Lebensjahr, dem Beginn des ersten Weltkrieges.

Amüsant sind Anfang und Ende der jeweiligen Kapitel, denn diese beginnen oder enden sehr oft mit der
Formulierung:

"Als ich ein kleiner Junge war..."
"Damals, als ich ein kleiner Junge war..."
..., damals, als ich ein kleiner Junge war." 

was dem Leser immer wieder ein Schmunzeln auf das Gesicht legt.



In Dresden befindet sich das ► Erich Kästner Museum und das Literaturhaus Villa Augustin. Es befindet sich am Albertplatz. Das passt auch, denn an diesem Platz befand sich die Villa eines reichen Onkels (Augustin). auf der Grundstücksmauer sitzt der "kleine Junge" noch heute.

(Quelle)
Auch das Veranstaltungsangebot ist schon sehr vielfältig. Da gibt es zum Beisspiel die  ► Erich Kästner Ralley, welche die Jagd nach dem Verbrecher Grundeis aus dem "Emil" nach stellt. Manchmal gibt es auch ► Stadtführungen auf den Spuren Erich Kästners. Da lernt man Dresden bestimmt auch etwas anders kennen.

Gerade gefunden: http://www.theaterkahn.de/rep/08_gutestutes.html

Erich Kästner (wiki)
Als ich ein kleiner Junge war (wiki)
Erich Kästner Museums Blog
► Erich Kästner in der DNB

DNB / Hellerau - Verlag / Dresden / ISBN: 3-910184-68-5 / 135 S. / LITT-ART 

© URDD



Freitag, 8. November 2013

Dresdner Geschichtsbuch IV

Herausgegeben vom ► Stadtmuseum Dresden im
DZA Verlag für Kultur und Wissenschaft 1997

Redaktion: Friedrich Reichert
Mit Beiträgen von Hans Brunner/Katrin Tauscher, Christel Hermann, Hans John, Katja Kliemann, Siegfried Koge, Peter Leuter, Helmut Lindner, Ludwig Müller, Friedrich Reichert, Heidrun Reim, Heidrun Wozel, Christel Wünsch

Inhalt
  • Ausgrabungen am Schloss und am Kanzleihaus
  • Bruderschaftsgebräuche der Handwerksgesellen vor 200 Jahren
  • Dresdner Stadtpläne des 19. Jahrhunderts
  • Prohlis
  • Die Geschichte der Dresdner Liedertafel
  • Die Kamera- und Photoindustrie in Dresden bis 1926
  • Oberbürgermeister Bernhard Blüher
  • Jahresschauen Deutscher Arbeit (1920er und 30er Jahre)
  • Dresdner Stadtansicht 1955 bis zur Gegenwart
  • DDR-Lebensverhältnisse in den 70er Jahren
  • Gruß aus Dresden. Verlage, Themen, Künstler, Dokumente
Bei Prohlis habe ich 15 Jahre gewohnt. Da sind doch solche Hintergrundinformationen sehr interessant.

DNB / DZA Verlag / Altenburg / ISBN: 3-9804823-9-1 / 239 S. / LITT-ART

© URDD

Donnerstag, 7. November 2013

Dresdner Geschichtsbuch III

Herausgegeben vom ► Stadtmuseum Dresden im
DZA Verlag für Kultur und Wissenschaft 1997

Redaktion: Friedrich Reichert
Mit Beiträgen von Klaus-Peter Arnold, Barbara Bechter, Götz Bergander, Wolfgang Brestrich, Matthias Griebel, Christel Hermann, Horst Milde, Sieglinde Nickel, Friedrich Reichert, Peter Russig, Heidemarie Weigend, Christel Wünsch

Inhalt
  • Neue Forschungen zur Archäologie des Oberen Elbtales
  • Die Renaissancestadt als Festkulisse
  • Zur Geschichte des Neustädter Marktes
  • Loschwitz
  • Oberbürgermeister Gustav Otto Beutler
  • Dresdner Postgeschichte bis 1871
  • Dresdner Porzellan
  • Erlebnisse und Erkenntnisse eines jungen Mannes in Dresden 1945 bis 1949
  • Dresden mahnt. Stadtansichten 1945 bis 1955
  • DDR-Lebensverhältnisse in den 60er Jahren
  • Der Volksaufstand des 17. Juni 1953 in Dresden
  • Werbeschriften vergangener Zeiten an Häuserfassaden

DNB / DZA Verlag / Altenburg / ISBN: 3-9804823-8-3 / 247 S. / LITT-ART

© URDD

Montag, 4. November 2013

Dresdner Geschichtsbuch II

Herausgegeben vom ► Stadtmuseum Dresden im
DZA Verlag für Kultur und Wissenschaft 1996

Redaktion: Friedrich Reichert
Mit Beiträgen von Klaus Brendler, Dietrich Conrad, Thomas Kübler, Karlheinz Kregelin, Eckhart Leisering, Sieglinde Nickel, Heidi Pimpl/Klaus Wirth, Friedrich Reichert, Heidrun Reim, Klaus Schillinger, Heidemarie Weigend, Christel Wünsch

Inhalt
  • Dresden im Mittelalter. Die Ausgrabungen am südlichen Altmarkt
  • Zur Geschichtes des Altmarktes
  • Von Manufacturiers, Fabrikanten und Handwerkern
  • Oberbürgermeister Pfotenhauer und Stübel
  • Beiträge zur Trachauer Ortsgeschichte
  • Die Dresdner Bahnhöfe
  • Die Elbebäder in Dresden
  • Mode und Modehäuser in Dresden
  • Lebensverhältnisse zwischen DDR-Gründung und Mauerbau
  • Die Ersterwähnungsurkunde von Dresden 1206
  • Maß und Gewicht in Dresden bis 1872

Das ist das Geschichtsbuch Numero 2. Ebenso interessant wie Numero 1. Die Reihe wurde übrigens über die 800 Jahrfeier hinaus fortgesetzt. Da diese Geschichtsbücher ja für diesen Zweck heraus gegeben wurden, ist der Beitrag über die erste Erwähnung der Stadt hier schon mal besonders erwähnenswert.

Die Bücher findet man in Dresden in den Thalia - Buchhandlungen. Die haben ja meist ein sehr gut sortiertes Dresden Regal. Aber man kann sie ja auch ► hier bestellen.

DNB / DZA Verlag / Altenburg / ISBN: 3-980423-7-5 / 215 S. / LITT-ART

© URDD

Sonntag, 3. November 2013

Dresdner Geschichtsbuch I

Herausgegeben vom ► Stadtmuseum Dresden im
DZA Verlag für Kultur und Wissenschaft 1995

Redaktion: Friedrich Reichert
Mit Beiträgen von Heinz Fiedler, Judith Oexle, Eva Papke, Friedrich Reichert, Lutz Reike, Holger Starke, Heidemarie Weigend, Christel Wünsch


Inhalt
  • Archäolgie in Dresden 1993 bis 1995
  • Festung Dresden. Die befestigte Stadt und ihre Tore
  • Napoleon in Dresden
  • Dresdner Prominente. Karikaturen von Georg Oskar Erler Plauen
  • Dampfchocolade, Neumünchner Bier und allerfeinster Korn
  • Vom Kintopp zum modernen Lichtspielhaus
  • Leben in den Jahren 1945/1946
  • Zur Geschichte des Dresdner Stadtwappens
  • 750-Jahr-Feier Dresden im Juni 1956
  • Zur Statistik der Stadt Dresden - Ein Vergleich
Ein Buch zum Schmökern. Passt, nein es muss in jedes Dresden - Regal. Jedes Buch hat andere Themen, das ist ja fast klar. Es geht um Archäologie, Persönlichkeiten, Kunstgeschichte, Wirtschaftsgeschichte und, sehr interessant für "alte" Dresdner: Stadtteilgeschichte. In diesem Buch hier ist Plauen dran.
Die Bücher findet man in Dresden in den Thalia - Buchhandlungen. Die haben ja meist ein sehr gut sortiertes Dresden Regal. Aber man kann sie ja auch ► hier bestellen.

DNB / DZA Verlag / Altenburg / ISBN: 3-9804226-8-2 / LITT-ART

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Tellkamp, Uwe: Die Schwebebahn

Die Schwebebahn - Dresdner Erkundungen. Ganz sicher ein Buch welches ich noch lesen muss.
 Uwe Tellkamp

Inhalt 
Nach dem grandiosen Erfolg seines Bestsellers Der Turm führt Uwe Tellkamp uns erneut in seine Heimatstadt Dresden. Auf den Stationen dieser Reise wartet eine Fülle von Geschichten, die sich zu einer einzigartigen Erzählung der Stadt zusammenfügen: Wir begegnen der Klavierlehrerin Adolzaide und dem Vorsitzenden der Quittengesellschaft, hören Gesprächen über die Frauenkirche, Dresdner Maler und Architektur zu. Wir lernen Q. kennen, die in der Bunten Republik Neustadt lebt, Brombeeren und die Zahl 19 liebt. Dresden ist ein Stück Italien, und eine Laufmaschenreparatur ist in Wahrheit eine Filiale des Amts zur Wiederherstellung der Schönheit …
Die Schwebebahn wird zum Bild des Lebens in seiner sinnlichen Vielfalt, poetisch und humorbegabt. Mit den »Aufzeichnungen eines Rüsselkäfers«. ►
Suhrkamp - Insel

DNB / Suhrkamp - Insel  / Frankfurt a.M. / 2008 / ISBN: 978-3-458-35834-3 / 167 S. / Litt-Art /

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Tellkamp, Uwe: Der Turm

© Brigitte Friedrichs
Der Turm - Geschichten aus einem versunkenen Land

Uwe Tellkamp

Diesen Roman schrieb der 1968 geborene Dresdner Uwe Tellcamp. Im Jahr 2008 hat Suhrcamp das dicke Buch veröffentlicht. Teilweise autobiografisch erzählt Tellkamp von den letzten Jahren der DDR, ungefähr 1986 - 1989, am Beispiel der Familie des Oberarztes Richard Hoffmann an der Medizinischen Akademie Dresden. Dessen Sohn Christian ist die eigentliche Hauptfigur. Die Handlung spielt hauptsächlich in Dresden auf dem Weißen Hirsch. Tellkamp fabuliert fantastisch, leider bringt dies auch mal viel zu lange Sätze hervor. Aber die Beschreibungen der Dresdener Gegend ist wirklich herrlich.

Inhalt 
Ein monumentales Panorama der untergehenden DDR, in der Angehörige dreier Generationen teils gestaltend, teils ohnmächtig auf den Mahlstrom der Revolution von 1989 zutreiben. Kein anderes Buch hat in den letzten Jahren gleichermaßen Kritiker und Publikum derart begeistert. 
Das Dresdner Villenviertel, vom real existierenden Sozialismus längst mit Verfallsgrau überzogen, schottet sich ab. Anne und Richard Hoffmann stehen im Konflikt zwischen Anpassung und Aufbegehren: Kann man sich vor den Zumutungen des Systems in die Dresdner Nostalgie flüchten? Oder ist der Zeitpunkt gekommen, die Ausreise zu wählen? Christian, ihr ältester Sohn, bekommt die Härte des Systems in der NVA zu spüren. Sein Onkel Meno Rohde steht zwischen den Welten: Er hat Zugang zum Bezirk »Ostrom«, wo die Nomenklatura residiert, die Lebensläufe der Menschen verwaltet werden und deutsches demokratisches Recht gesprochen wird. In epischer Sprache, in eingehend-liebevollen wie dramatischen Szenen beschreibt Uwe Tellkamp den Untergang eines Gesellschaftssystems.Suhrcamp - Insel

DNB / Suhrcamp - Insel / Berlin / 2010 / ISBN: 978-3-518-46160-0 / 972 S. / Litt-Art

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Samstag, 2. November 2013

Ebert, Sabine: 1813 - Kriegsfeuer

Sabine Ebert

Sabine Ebert schieb als Auftragswerk ihren neuesten Roman in drei Jahren. Er handelt von der Völkerschlacht bei Leipzig. Vielfältigste Recherchen ermöglichten ihr eine "kalendergenaue" Darstellung des Zeitraumes von Mai bis Oktober 1813.

Henriette Gerlach flieht mit ihrem Bruder Franz nach Freiberg zum Buchhändler und Buchdrucker Gerlach, der ihr Onkel ist. Dort erleben sie die Kriegswirren und Jette hilft in den Lazaretten Soldaten verschiedenster Länder und Armeen. Bis sie nach Leipzig zurückgeht im Oktober. Denn sie nimmt ein Geheimnis mit.

Genau wird auch die Schlacht um Dresden beschrieben, darum nehme ich das Buch hier mit auf.


DNB / Knaur / München / 2013 / ISBN: 978-3-426-65214-5 / 932 S. / Litt-Art

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